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	<title>Pass Archive - travianet</title>
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	<description>Die Nummer Eins wenn es um Reisepartnerprogramme geht</description>
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		<title>Heathrow: weniger Service, längere Wartezeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[travianet]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 09:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Foto: Heathrow Airport &#160; London-Heathrow, Europas größter Flughafen, steht momentan nicht gut da. Nicht nur, dass immens lange Wartezeiten für Ärger sorgen. Auch stellt der Flughafen eine eigentlich normale Serviceleistung komplett ein. London-Heathrow ist mit einem Passagiervolumen von 78 Millionen im Jahr 2017 der größte Flughafen Europas und der sechstgrößte der Welt. Aber das soll [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Foto: Heathrow Airport</p>
<div style="text-align: justify;">
<p>&nbsp;</p>
<p>London-Heathrow, Europas größter Flughafen, steht momentan nicht gut da. Nicht nur, dass immens lange Wartezeiten für Ärger sorgen. Auch stellt der Flughafen eine eigentlich normale Serviceleistung komplett ein.</p>
<p>London-Heathrow ist mit einem Passagiervolumen von 78 Millionen im Jahr 2017 der größte Flughafen Europas und der sechstgrößte der Welt. Aber das soll nicht so bleiben: gerade eben erst hat die britische Regierung mit klarer Mehrheit für einen Ausbau von Heathrow gestimmt. 2025 sollen dann mit einer neuen zusätzlichen Startbahn 130 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden. Die Investitionskosten von 20 Milliarden Euro sollen aus privaten Mitteln kommen. Zehntausende neue Jobs sollen entstehen.</p>
<h2>2,5 Stunden Wartezeit bei Passkontrolle</h2>
<p>Ein Teil dieser neuen Jobs wäre allerdings bereits jetzt zu besetzen. Denn enorm lange Wartezeiten von bis zu 2,5 Stunden an der Passkontrolle bei der Einreise in den Schengenraum führen derzeit zu massivem Ärger. Nicht nur bei den Passagieren, die in den endlos langen Schlangen stehen müssen.</p>
<p>Maximal sollte die Passkontrolle bei der Einreise in den europäischen Schengenraum am Flughafen London-Heathrow 45 Minuten dauern. An 30 Tagen im Juli konnten die britischen Grenzbeamten diese Vorgabe jedoch nicht einhalten. Nicht einmal annähernd.</p>
<h2>Großer Unmut bei Airlines</h2>
<p>Mit 7,8 Millionen Fluggästen zählt der Juli zu einem der stärksten Monate des Jahres. Gerade deshalb stoßen die zeitaufwendigen Grenzkontrollen bei der Einreise von außerhalb des Schengenraums auf Unverständnis. Der Vorstand von Virgin Atlantic nannte die langen Wartezeiten &#8222;inakzeptabel&#8220;. &#8222;Natürlich hat die Sicherheit an unseren Flughäfen oberste Priorität,&#8220;, sagte Craig Kreeger, Geschäftsführer von Virgin Atlantic. &#8222;Aber an anderen Flughäfen werden Grenzkontrollen viel effektiver durchgeführt.&#8220; Bei British Airways (BA) geht man sogar noch weiter: die langen Wartezeiten bei den Passkontrollen seien mitverantwortlich für Flugverspätungen. Heathrow ist das Drehkreuz von BA und Virgin Atlantic.</p>
<p>Das Innenministerium reagierte bereits auf die Kritik und versprach, die Grenzbeamten zur Hauptreisezeit mit neuen Kollegen zu unterstützen. Seitens des Flughafen hieß es, man werde sich dafür einsetzen, dass Passagiere aus sicheren Ländern wie den <a href="/usa-einreise-neue-bestimmungen/">USA</a> oder Kanada künftig die elektronischen Passkontrollen nützen dürfen.</p>
<h2>Heathrow verlädt kein Sperrgepäck mehr</h2>
<p>Aber nicht nur die langen Wartezeiten sorgen für Ärger. Denn auch wer künftig mit Sperrgepäck über 2 Metern Größe verreisen will, kann dies nicht mehr über London-Heathrow tun. Wie die Lufthansa mitteilte, werden sperrige Gegenstände wie zum Beispiel Surfboards, Windsurfausrüstungen, Drachenflieger, Kanus oder Kajaks an Europas größtem Flughafen nicht mehr verladen und transportiert. &#8222;Infrastrukturelle Gründe&#8220; werden dafür genannt.</p>
<p>Die Beförderungseinstellung für Sperrgepäck ist unbefristet. Betroffen sind davon nicht nur Briten. Auch wer aus Deutschland oder Österreich über London-Heathrow mit ensprechendem Gepäck in den Urlaub fliegen will, wird Pech haben. Wer sich nicht sicher ist, ob sein Gepäck unter diese neue Regelung fällt, sollte daher unbedingt vorab die Airline kontaktieren. Oder gleich eine andere Flugverbindung wählen.</p>
</div>
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		<title>Und plötzlich war der Pass weg: Hilfe beim Notfall im Ausland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[travianet]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2018 12:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseziele]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2017 führten 72 Prozent aller gebuchten Urlaube von Deutschen ins Ausland. Dass da schnell einmal etwas Unangenehmes passieren kann, ist klar. Erster Ansprechpartner beim Notfall im Ausland ist das Konsulat bzw. das Generalkonsulat. Doch nicht immer können die Auslandsvertretungen der Bundesrepublik helfen. Stellen Sie sich vor: nach einer ausgiebigen Sightseeing-Tour in Bangkok kommen Sie zurück [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify&quot;;">
<p>2017 führten 72 Prozent aller gebuchten Urlaube von Deutschen ins Ausland. Dass da schnell einmal etwas Unangenehmes passieren kann, ist klar. Erster Ansprechpartner beim Notfall im Ausland ist das Konsulat bzw. das Generalkonsulat. Doch nicht immer können die Auslandsvertretungen der Bundesrepublik helfen.</p>
<p>Stellen Sie sich vor: nach einer ausgiebigen Sightseeing-Tour in Bangkok kommen Sie zurück ins Hotel und stellen fest, dass Ihr Geldbeutel mitsamt Bargeld, Kreditkarten und Reisepass verschwunden ist. Verloren, gestohlen, Sie wissen es nicht. Eine Horrovorstellung für jeden Touristen. Denn was nun tun? Ohne Reisepass kann man das Land nicht mehr verlassen. Und den Resturlaub ohne einen Cent Bargeld zu verbringen &#8211; auch kaum möglich.</p>
<h2>Beim Notfall im Ausland zur Botschaft</h2>
<p>In solchen Fällen ist die die deutsche Botschaft der erste Anlaufpunkt. Als Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland kann sie konsularische Hilfe leisten. Vor allem in den beliebten Urlaubszielen der Deutschen rund ums Mittelmeer, Nordafrika, im Indischen Ozean oder Asien haben die Botschaften viel zu tun. Bis zu 70.000 Fälle sind es jedes Jahr, sagt das Auswertige Amt als oberste Instanz der Botschaften.</p>
<h3>Botschaft ist an Gesetze gebunden</h3>
<p>Dabei sind die Mitarbeiter streng an Gesetze gebunden. Zum Einen an das so genannte Konsulargesetz, zum Anderen aber auch an die Gesetze des jeweiligen Landes. Und, so steht es auf der Homepage des Amtes: &#8222;Die Vertretungen dürfen die innerdeutschen Behörden nicht ersetzen&#8220;. Heißt im Klartext: für den abhanden gekommenen Reisepass darf das Konsulat nur ein Ersatzdokument austellen, um dem Reisenden die Rückkehr nach Deutschland zu ermöglichen. Dabei ist es hilfreich, wenn man Zugriff auf eine digitale Kopie seines Reisepasses hat. Bevor man also in Ausland fährt, sollte man seinen Pass scannen und im Mailpostfach oder der Cloud ablegen.</p>
<p>Führerscheine oder Personalausweise dürfen die Vertretungen übrigens nicht ausstellen. Diese müssen nach Rückkehr bei der zuständigen deutschen Behörde beantragt werden.</p>
<h2>Geld weg: Konsulat ist kein Bankautomat</h2>
<p>Schwieriger wird es beim Bargeld. Denn ein Konsulat ist kein Bankautomat, an dem man eben mal ein paar 100 Dollar bekommt. Die Botschaftsmitarbeiter können aber als Vermittler dienen. Sie können den Kontakt nach Hause herstellen und Mittel und Wege für schnelle Überweisungen aufzeigen.</p>
<p>Defintiv der falsche Ansprechpartner ist das Konsulat bei Hotelrechnungen, Bußgeldern oder Arztrechnungen. Die müssen immer aus privater Tasche bezahlt werden. Darum lohnt sich immer eine Auslandskrankenversicherung.</p>
<h2>Beim Notfall im Ausland agiert die Botschaft als Vermittler</h2>
<p>Wird man im Ausland in ein Strafverfahren verwickelt oder kommt irgendwie in Konflikt mit dem Gesetz, dann darf die Botschaft einen Anwalt und falls nötig einen Dolmetscher vermitteln. Ebenso werden Angehörige informiert. In ein Verfahren politisch oder diplomatisch eingreifen darf sie aber nicht.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich bei Rettungsaktionen. In Vermisstenfällen orgsanisieren die Auslandsvertretungen zwar die Suchaktionen, kommen aber meistens nicht dafür finanziell auf. In Todesfällen informieren die Botschaften die Angehörigen und stellen den Kontakt zu örtlichen Bestattungsinstituten her, die dann bei den Formalitäten helfen. Kosten für eine Überführung des Leichnams nach Deutschland übernimmt die Botschaft nicht.</p>
<h2>Notfallliste des Auswertigen Amtes</h2>
<p>Bei politischen Unruhen oder im Katastrophenfall sorgt das Auswertige Amt durch die Botschaften jedoch dafür, dass deutsche Staatsbürger das betroffene Gebiet schnellstmöglich verlassen. Darum ist es immer sinnvoll, sich bereits vor Anreise in eine <a href="https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liste des Auswertigen Amtes</a> eintragen zu lassen.</p>
<h2>Bei Pauschalreisenden ist Veranstalter in der Pflicht</h2>
<p>Für Individualtouristen ist die deutsche Botschaft die erste Anlaufstelle beim Notfall im Ausland. Anders bei Pauschalreisenden. Hier steht der Veranstalter in der Pflicht. In Katastrophenfällen &#8211; wie zum Beispiel im Fall von <a title="Jetzt bedroht Maria die Karibik" href="/jetzt-bedroht-maria-die-karibik/">Hurrican Maria in der Karibik</a> &#8211; werden die Urlauber kostenlos zurück nach Deutschland gebracht. Auch bei kleineren Angelegenheiten wie eben dem Verlust von Bargeld oder des Passes, kann der Veranstalter helfen bzw. Kontakte vermitteln.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.travianet.de/reiseziele/hilfe-notfall-im-ausland/">Und plötzlich war der Pass weg: Hilfe beim Notfall im Ausland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.travianet.de">travianet</a>.</p>
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